Erstellen Sie eine .NET Framework Assembly, um LabVIEW Code in einer .NET DLL zu bündeln, die von externen .NET-Umgebungen aufgerufen werden kann.

Hinweis Diese Build-Ausgabe erfordert den Application Builder. LabVIEW Professional edition enthält LabVIEW Application Builder Module. Wenn Sie eine andere LabVIEW Edition verwenden, können Sie das LabVIEW Application Builder Module separat auf ni.com erwerben.
Hinweis Die folgenden Informationen gelten nur für .NET Framework. Vor LabVIEW 2025 Q1 wurden .NET Framework-Assemblys als .NET-Interop-Assemblys bezeichnet.

Gehen Sie vor dem Erstellen von .NET-Framework-Assemblys wie folgt vor:

  • Installieren Sie .NET Framework 4.0 auf Ihrem Entwicklungscomputer.
  • Erstellen Sie Programmcode, der in die von Ihnen erstellte .NET-Framework-Assembly aufgenommen werden soll. Fügen Sie den Code in ein Projekt ein.
  • Bereiten Sie die Quelldateien für die Verteilung vor.
  • Speichern Sie das Projekt. Zum Erstellen einer Build-Spezifikation muss das Projekt gespeichert werden.

Sie können auch über eine .NET Framework-Assembly auf LabVIEW-Klassen zugreifen. LabVIEW kann eine .NET-Klasse für LabVIEW-Klassen erstellen, die Sie festlegen, und Sie können über eine .NET-Assembly auf diese.NET-Klassen zugreifen.

Diese Vorgehensweise beschreibt die grundlegenden Optionen zum Erstellen dieser Build-Spezifikation. Einzelheiten zu jeder Konfigurationsoption für die Build-Spezifikation finden Sie in den Links auf jeder Seite des Dialogfelds.

Gehen Sie zum Erstellen einer .NET Framework-Assembly mit Ihrem LabVIEW Projekt wie folgt vor:

  1. Um sicherzustellen, dass die LabVIEW Runtime alle VIs in der .NET Framework Assembly laden kann, fügen Sie allen VIs kompilierten Code hinzu:
    1. Klicken Sie im Projekt-Explorer mit der rechten Maustaste auf das Projekt und wählen Sie Eigenschaften oder wählen Sie Project » Properties.
    2. Klicken Sie unter Projekt auf Vorhandene Objekte markieren..., wählen Sie die VIs im Projekt aus und wählen Sie Ausgewählte Objekte aufheben.
  2. Klicken Sie im Projekt-Explorer mit der rechten Maustaste auf Build-Spezifikationen und wählen Sie die Option Neu » .NET Framework Assembly aus.
    Daraufhin wird das Dialogfeld Eigenschaften für .NET Framework Assembly angezeigt.
  3. Erforderlich: Geben Sie unter Quelldateien an, welche Projektdateien als Funktionen der .NET-Framework-Assembly exportiert werden sollen.
    Hinweis In folgenden Situationen müssen Sie bestimmte VIs zur Liste Immer enthalten auf der Seite Quelldateien hinzufügen:
    Objekt Wann immer einschließen
    Dynamisch geladene VIs

    Sie können dynamisch geladene VIs an eine Anwendung übertragen, indem Sie sie in ein Quellcodepaket aufnehmen.

    Benutzerdefinierte Laufzeitmenüs Wenn Sie das benutzerdefinierte Laufzeitmenü für ein Frontpanel-Element als separate Laufzeitmenüdatei (*.rtm) speichern.
  4. (Empfohlen) Bearbeiten Sie unter "Quelldateieneinstellungen" die Zielverzeichnisse und Eigenschaften der Dateien und Ordner in einer komprimierten Projektbibliothek.

    Je nach ausgewähltem Objekttyp in Projektdateien werden unterschiedliche Optionen angezeigt.

  5. (Empfohlen) Benennen Sie unter Informationen die .NET Framework Assembly und die Build-Spezifikation und wählen Sie das höchste Speicherverzeichnis für das Build-Produkt aus.
  6. (Empfohlen) Konfigurieren Sie unter Destinations die Zieleinstellungen für die .NET Framework Assembly und alle Support-Dateien.

    Der Zielpfad definiert den Speicherort dieser Dateien relativ zum gesamten Speicherverzeichnis für den in Schritt 5 angegebenen Build.

    Hinweis Wenn Sie diese Distribution in ein Installationsprogramm aufnehmen möchten, geben Sie die Build-Ausgabe der Build-Spezifikation relativ zum primären Ziel der Build-Spezifikation an. Einzelheiten siehe Hinweise und Empfehlungen zum Erstellen von Installationsprogrammen mit LabVIEW.
  7. Optional: Konfigurieren Sie unter Zusätzliche Ausschließungen Optionen, um bestimmte Objekte aus der Distribution auszuklammern.

    Das Ausschließen von Objekten kann die Größe der Distribution verringern, Ladezeiten verbessern oder die Speicherauslastung verringern.

  8. Optional: Geben Sie unter Versionsangaben die Version der .NET Framework-Assembly an und stellen Sie Metadaten zu Ihrem Unternehmen bereit.

    Weitere Informationen zum Festlegen von Versionen finden Sie unter Verwalten von Anwendungsversionen.

  9. Optional: Definieren Sie unter Aktionen vor/nach dem Build-Prozess VIs, die vor oder nach dem Build ausgeführt werden sollen.
  10. Optional: Konfigurieren Sie unter Windows Security Sicherheitsfunktionen wie die digitale Signatur und die Manifestdatei für die .NET Framework Assembly.
  11. Optional: Legen Sie unter Sprachen des Laufzeitsystems die Spracheinstellungen für Objekte in der Distribution wie Dialogfelder und Menüs fest.
  12. Optional: Konfigurieren Sie unter Fortgeschritten Einstellungen zur Fehlersuche, Protokollierung, Signierung und Kompatibilität.
  13. Optional: Erstellen Sie unter Vorschau eine Vorschau des Builds, um sicherzustellen, dass dieser wie erwartet angezeigt wird.
  14. Übernehmen Sie alle aktualisierten Einstellungen für Ihre Build-Spezifikation, indem Sie auf OK klicken.
    Der Name der Build-Spezifikation wird im Projekt unter Build-Spezifikationen angezeigt.
  15. Erstellen Sie die Distribution.
    OptionBeschreibung
    Interaktiv
    • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Build-Spezifikation und wählen Sie Erstellen.
    • Klicken Sie im Fenster Paket auf Erstellen.
    Programmatisch Verwenden Sie das VI Build oder die Kommandozeilenoperation ExecuteBuildSpec.