Das Datenformat gibt an, in welcher Form Daten ausgetauscht werden sollen.

Datenformate von Analog- und Leistungskanälen

  • Signalverlauf —Das Signalverlaufsdatenformat besteht aus skalierten 64-Bit-Fließkommawerten sowie den Kanalnamen, Zeitangaben und Einheiten. Die einzelnen Signalverlaufsattribute können in Ihrer Entwicklungsumgebung zum Signalverlauf hinzugefügt bzw. aus dem Signalverlauf entnommen werden.

    Die Zusatzangaben können bei Tasks zur Erfassung für verschiedene Zwecke verwendet werden. Sie können z. B. Graphen so ausgeben, dass Zeitangaben und Beschriftungen mit den Kanalnamen angezeigt werden. Die Zeitangaben lassen sich in Analyseroutinen für Berechnungen (z. B. bei der FFT) nutzen. Für die Zusatzinformationen müssen jedoch mehr Speicherplatz und Verarbeitungszeit einkalkuliert werden, daher können Sie die hinzuzufügenden Angaben in NI-DAQmx selbst auswählen.

    Bei Ausgabe-Tasks sind besonders die Zeitangaben nützlich. So kann z. B. ein innerhalb einer Bibliotheksdatei erzeugter Signalverlauf Timing-Daten enthalten, mit denen die Ausgabe getaktet werden kann.

    Beim Lesen von Daten enthält der Signalverlauf den Zeitpunkt, an dem der erste Wert des Signalverlaufs erfasst wurde (t0), und die Zeitspanne zwischen den einzelnen erfassten Werten (dt). Es gibt jedoch Einschränkungen zu diesen beiden Werten.

  • 64-Bit-Fließkommazahlen—64-Bit-Fließkommazahlen haben keine zusätzlichen Angaben. Daher können die Daten schneller verarbeitet werden als Signalverläufe. Außerdem eignet sich dieses Format häufig besser für Bibliotheken.
  • Integer mit und ohne Vorzeichen —Mit Hilfe von Integern mit und ohne Vorzeichen lassen sich Daten im geräteeigenen Format lesen und schreiben. Werte in diesem Format können am schnellsten verarbeitet werden. Ihre Anwendung muss allerdings die Werte ohne Einheit richtig erkennen und interpretieren können.
  • Datenformate für digitale Kanäle

  • Signalverlauf—Signalverläufe enthalten den Kanalnamen und Angaben zum Timing. Die tatsächlichen Daten werden im Digitalformat dargestellt. Die einzelnen Signalverlaufsattribute können in Ihrer Entwicklungsumgebung zum Signalverlauf hinzugefügt bzw. aus dem Signalverlauf entnommen werden.

    Mit Hilfe des Digitalformats werden Digitaldaten ähnlich dargestellt wie in Logikanalysatoren und Simulationsprogrammen. Die Anzahl der Leitungen pro Kanal ist unbegrenzt. Außerdem ermöglicht das digitale Format mehr Zustände als nur die grundlegenden Zustände 1 und 0. Die Entwicklungsumgebung kann die Vorteile dieses Formats nutzen und Daten und Graphanzeigen an die digitalen Daten anpassen.

    Die Zusatzangaben können bei Tasks zur Erfassung für verschiedene Zwecke verwendet werden. Sie können z. B. Graphen so ausgeben, dass Zeitangaben und Beschriftungen mit den Kanalnamen angezeigt werden. Für die Zusatzinformationen müssen jedoch mehr Speicherplatz und Verarbeitungszeit einkalkuliert werden, daher können Sie die hinzuzufügenden Angaben in NI-DAQmx selbst auswählen.

    Bei Ausgabe-Tasks sind besonders die Zeitangaben nützlich. So kann z. B. ein innerhalb einer Bibliotheksdatei erzeugter Signalverlauf Timing-Daten enthalten, mit denen die Ausgabe getaktet werden kann.

    Beim Lesen von Daten enthält der Signalverlauf den Zeitpunkt, an dem der erste Wert des Signalverlaufs erfasst wurde (t0), und die Zeitspanne zwischen den einzelnen erfassten Werten (dt). Es gibt jedoch Einschränkungen zu diesen beiden Werten.

  • Leitungsformat (Boolesch)—Mit Hilfe des Leitungsformats wird jede einzelne Leitung eines Kanals als boolescher Wert dargestellt (ein Byte). Der Zustand der Daten kann entweder 1 (TRUE) oder 0 (FALSE) sein. Leitungsformate gibt es nur für das Lesen und Schreiben von Einzelwerten.

    Das Leitungsformat sollte nur verwendet werden, wenn es für das Bearbeiten und Darstellen von Digitaldaten sinnvoll ist. Ein typisches Anwendungsbeispiel ist die Steuerung oder das Abfragen von Relaiszuständen. Bei digitalen Hochgeschwindigkeitsanwendungen sollte das Leitungsformat nicht verwendet werden.

  • Portformat (Integer)—Das Portformat ist das Format digitaler Messhardware, mit dem nur zwei digitale Zustände dargestellt werden können und an dem einzelne Leitungen zu Ports zusammengefasst werden. Weitere Informationen finden Sie unter "Digitaldaten (Integer-Format)".

    Beim Portformat wird wenig Speicher benötigt — nur ein Bit pro Leitung. Darüber hinaus werden Daten im Portformat besonders schnell verarbeitet, weil dieses mit dem geräteeigenen Datenformat übereinstimmt.

    Der größte unterstützte Integer ist 32 Bit. Daher können Sie beim Portformat nur digitale Kanäle mit weniger als 32 Leitungen nutzen.

  • Datenformate für Zählerkanäle

  • 64-Bit-Fließkommazahlen—Skalierte Werte sind 64-Bit-Fließkommazahlen. Das Format eignet sich am besten für Werte mit Einheiten.
  • Vorzeichenlose Integer—Daten werden in der Mess-Hardware als vorzeichenlose Integer verarbeitet. Werte in diesem Format können am schnellsten verarbeitet werden. Ihre Anwendung muss jedoch erkennen können, wie einheitenlose Werte zu interpretieren und verarbeiten sind.
  • Rohdatenformate

    Das Rohdatenformat ist das geräteeigene Datenformat.