Das TDM-Datenmodell ordnet die Daten in drei hierarchischen Ebenen an: Dateien, Kanalgruppen und Kanäle. Jeder Hierarchieebene können benutzerdefinierte Eigenschaften zugeordnet werden.

Abbildung 33. TDM-Datenmodell
Diagramm des TDM-Datenmodells mit der Datei-, Kanalgruppen- und Kanäle-Hierarchie.
  • Die Dateiebene kann eine unbegrenzte Anzahl von Kanalgruppen enthalten.
  • Jede Kanalgruppe kann eine unbegrenzte Anzahl von Kanälen enthalten.
  • In jedem Kanal befindet sich ein 1D-Array aus Datenwerten.
  • Jeder Hierarchieebene können Eigenschaften zugewiesen werden, die Sie selbst definieren.

Das TDM-Datenmodell hat deutliche Vorteile:

  • Sie können Ihre Daten flexibel organisieren und leicht verständlich machen. Beispiel:
    • Sie können eine Gruppe für Rohdaten und eine weitere Gruppe für analysierte Daten in einer Datei zusammenfassen.
    • Alternativ können auch mehrere Gruppen angelegt werden, die Sensortypen oder -standorten entsprechen.
  • Sie können auf jeder der Hierarchieebenen eine unbegrenzte Anzahl benutzerdefinierter Zusatzeigenschaften speichern. Jede Ebene nimmt eine unbegrenzte Anzahl an benutzerdefinierten Eigenschaften auf, um umfangreich dokumentierte und suchoptimierte Datendateien zu erhalten.

    Die aussagekräftigen Informationen in der Datei sind ein wesentlicher Vorteil dieses Datenmodells. Diese Informationen bieten eine einfache Möglichkeit, die Daten zu dokumentieren, ohne eine eigene Header-Struktur erstellen zu müssen. Da Ihre Dokumentationsanforderungen steigen, müssen Sie Ihre Anwendung nicht neu entwerfen. Aufgrund dieser Struktur müssen Sie das aktuelle Modell nur erweitern, um die spezifischen Anforderungen zu erfüllen.

    Je mehr benutzerdefinierte Eigenschaften genutzt werden, um die Messdaten zu dokumentieren, desto einfacher kann deren Ablageort zu einem späteren Zeitpunkt ermittelt werden.