Wertebereichsprüfung und Anpassung von Werten
- Aktualisiert2025-08-27
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Nachfolgend wird beschrieben, wie sich ein Wert darauf prüfen lässt, ob er zwischen Obergrenze und Untergrenze der Funktion "Wertebereich prüfen und erzwingen" liegt, und wie er dem Bereich bei Bedarf angepasst wird.
Hinweis In folgenden Schritten wurden numerische Werte als Beispiel gewählt. Sie können jedoch auch bei String- oder bei booleschen Werten feststellen, ob diese in einen Bereich fallen und sie bei Bedarf an diesen Bereich anpassen.
- Fügen Sie die Funktion Wertebereich prüfen und erzwingen in das Blockdiagramm ein.
- Verbinden Sie dann den x-Eingang der Funktion mit einem numerischen Wert.
- Verbinden Sie anschließend den Maximalwert des Bereichs mit dem Eingang Obergrenze. Wenn der x-Wert diesen Wert überschreitet, wird er auf die Obergrenze gesetzt. Die Standardeinstellung ist positiv Unendlich.
- Verbinden Sie anschließend den Minimalwert des Bereichs mit dem Eingang Untergrenze. Wenn der x-Wert kleiner ist als dieser Wert, setzt die Funktion die Zahl auf die Untergrenze. Der Standardwert ist negativ Unendlich.
- (Optional) Verbinden Sie den Ausgang Angepasster Wert(x) dann mit einem SubVI, einer Funktion oder einem Anzeigeelement, welche(s) mit numerischen Werten arbeitet. Wenn die Zahl von x im Bereich zwischen Obergrenze und Untergrenze liegt, bleibt der Wert x unverändert. Ansonsten setzt die Funktion den Wert entweder auf die Einstellung an Obergrenze oder Untergrenze.
- Verbinden Sie den Ausgang Im gültigen Bereich? der Funktion "Wertebereich prüfen und erzwingen" mit einem booleschen Anzeigeelement, um festzustellen, ob der Wert x zwischen die Parameter Obergrenze und Untergrenze fällt, oder verbinden Sie den Ausgang Im gültigen Bereich? mit einem SubVI oder einer Funktion, für die ein boolescher Wert als Eingangswert zulässig ist. Liegt der Wert x innerhalb des Bereichs, gibt Im gültigen Bereich? TRUE aus. Wenn die Zahl nicht in diesem Bereich liegt, gibt Im gültigen Bereich? FALSE aus.
- Starten Sie das VI.