Ereignisstruktur
- Aktualisiert2026-07-27
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Wartet, bis ein Ereignis auf dem Panel auftritt, und führt den Case aus, der dieses Ereignis verarbeitet. Die Ereignisstruktur enthält ein oder mehrere Unterdiagramme, oder Ereignis-Cases, von denen jeweils eines zur Verarbeitung eines Ereignisses ausgeführt wird. Die Struktur kann beim Warten auf eine Benachrichtigung über ein Ereignis einen Timeout erreichen. Durch den Wert am Timeout-Anschluss in der linken oberen Ecke der Struktur wird festgelegt, wie viele Millisekunden auf ein Ereignis gewartet werden soll. Der Standardwert lautet -1. Das heißt, es liegt keine Zeitbegrenzung vor.
Sie können festlegen, dass ein Ereignis-Case mehrere Ereignisse verarbeiten soll, aber nur eines dieser Ereignisse kann jeweils innerhalb des Ereignis-Cases auftreten. Sie müssen die Ereignisstruktur in eine While-Schleife einfügen, damit die Struktur mehrere Ereignisse verarbeiten kann.
Es ist nicht möglich, mit einem Ereignis-Case sowohl Melder- als auch Filterereignisse zu verarbeiten. Jedoch können mehrere Melderereignisse mit einem Case verarbeitet werden. Bei Filterereignissen ist das nur möglich, wenn die Daten aller Ereignisse übereinstimmen. Ein Melder- oder Filterereignis kann von beliebig vielen Ereignisstrukturen verarbeitet werden.
Bevor Sie Ereignisse für die Ereignisstruktur konfigurieren, lesen Sie die Warnungen und Empfehlungen für die Verwendung von Ereignissen in LabVIEW.

Komponenten für Ereignisstrukturen
Im folgenden Beispiel ist eine Ereignisstruktur mit dem Ereignis-Case Taste gedrückt? zu sehen.
—An der Selektorbeschriftung wird angegeben, für welche Ereignisse der aktuell angezeigte Case gilt. Um zu anderen Ereignis-Cases zu wechseln, müssen Sie den Pfeil nach unten neben dem Case-Namen anklicken.
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Am Timeout-Anschluss wird angegeben, wie viele Millisekunden auf ein Ereignis gewartet werden soll. Wenn der Anschluss mit einem Wert verbunden wird, muss immer ein Timeout-Case erstellt werden, sonst kommt es zu einem Fehler.
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Die Anschlüsse für dynamische Ereignisse arbeiten mit einer Ereignisregistrierungsreferenz oder einem Cluster aus Ereignisregistrierungsreferenzen für die dynamische Ereignisregistrierung. Wenn Sie den rechten inneren Anschluss mit einem Objekt verbinden, enthält dieser nicht mehr die gleichen Daten wie der linke Anschluss. Sie können die Ereignisregistrierungsreferenz oder den Cluster aus Ereignisregistrierungsreferenzen durch die Funktion Für Ereignisse registrieren mit dem rechten inneren Anschluss verbinden und das Ereignis dynamisch modifizieren. Je nach Palette, von der die Ereignisstruktur ausgewählt wurde, werden die Anschlüsse für dynamische Ereignisse möglicherweise nicht standardmäßig angezeigt. Zum Einblenden der Anschlüsse müssen Sie den Rand der Ereignisstruktur mit der rechten Maustaste anklicken und aus dem Kontextmenü die Option Anschlüsse für dynamische Ereignisse anzeigen auswählen.
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Mit dem Ereignisdatenknoten werden die Ausgabedaten bei einem Ereignis zugeordnet. Der Knoten kann wie die Funktion Nach Namen aufschlüsseln auf eine bestimmte Anzahl von Anschlüssen aufgezogen werden. Mit dem Ereignisdatenknoten können Sie auf Bestandteile von Ereignisdaten, wie Typ oder Zeit, zugreifen, die bei allen Ereignissen gleich sind. Andere Datenelemente wie Zeichen oder VTaste sind je nach konfiguriertem Ereignis unterschiedlich. Der Ereignisdatenknoten kann ausgeblendet werden, wenn in einem bestimmten Case keines seiner Datenelemente verwendet wird. Zum Ein- und Ausblenden des Ereignisdatenknotens klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Rahmen der Struktur und wählen Sie Sichtbare Elemente»Ereignisdatenknoten für diesen Case aus. Wenn sich der Knoten in einem Filterereignis-Case befindet oder der Knoten mit einem Objekt verbunden ist, kann er nicht ausgeblendet werden.
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Der Ereignisfilterknoten dient zum Erkennen der Ereignisdaten, die vor der Verarbeitung durch die Benutzeroberfläche geändert werden können. Dieser Knoten wird in Cases von Ereignisstrukturen angezeigt, die > Ereignisse filtern können. Wenn Sie die Ereignisdaten verändern möchten, können Sie Datenobjekte vom Ereignisdatenknoten mit dem Ereignisfilterknoten verbinden und modifizieren. Sie können die Ereignisdaten auch verändern, indem Sie neue neue Werte mit den Knotenanschlüssen verbinden. Zum Verwerfen eines Ereignisses ist der Anschluss Verwerfen? mit TRUE zu verbinden. Wenn Sie für ein Datenobjekt des Ereignisfilterknotens keinen neuen Wert angeben, bleibt dieses unverändert.
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Genau wie bei Case-Strukturen können auch bei Ereignisstrukturen Tunnel verwendet werden. Die Ausgangskanäle müssen hier jedoch nicht standardmäßig in jedem Case verbunden sein. Bei allen unverbundenen Tunneln wird der Standardwert < für den jeweiligen Tunneldatentyp verwendet. Um die Struktur so zu konfigurieren, dass Tunnel generell verbunden werden müssen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Tunnel und deaktivieren Sie im Kontextmenü die Option Standard verwenden, wenn nicht verbunden. Sie können die Tunnel auch so konfigurieren, dass die Eingangs- und Ausgangstunnel in einem solchen Fall automatisch verbunden werden.