In String suchen
- Aktualisiert2026-02-04
- 5 Minute(n) Lesezeit
Wandelt den Eingangs-String je nach Format-String um.
Verwenden Sie die Funktion, wenn Ihnen das Eingangsformat genau bekannt ist. Am Eingang können Strings, Pfade, Enums, Zeitstempel oder Zahlen anliegen. Der Text kann auch aus einer Datei stammen. Sie benötigen dann allerdings die Funktion In Datei suchen. Die Standarddatentypen für diese polymorphe Funktion sind im Anschlussfeld dargestellt.

Ein-/Ausgänge
Format-String
—
Format-String gibt an, wie der Eingangs-String in die auszugebenden Argumente konvertiert wird. Die Standardeinstellung für diesen Parameter ist, dass für die Suche jeweils das Standardverhalten der Datentypen der verbundenen Ausgänge zugrunde gelegt wird. Zeitstempel dürfen kein anderes Format als das Zeitformat haben. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Funktion und wählen Sie die Option Such-String bearbeiten aus dem Kontextmenü, um einen Format-String zu erzeugen oder bearbeiten. Ein Leerzeichen in Format-String kann für alle nicht darstellbaren Zeichen stehen, also beispielsweise ein Leerzeichen, Tabulatorzeichen oder einen Zeilen- oder Seitenvorschub. An diesem Eingang können bis zu 255 Zeichen angegeben werden.
Eingangs-String
—
Eingangs-String ist der String, Pfad, Zeitstempel oder die Enum oder Zahl, die gesucht werden soll.
Anfangssuchposition
—
Anfangssuchposition ist der Offset, bei dem der Suchvorgang beginnt. Der Standardwert lautet 0.
Fehler (Eingang)
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Fehler (Eingang) beschreibt Fehlerbedingungen, die vor der Ausführung des Knotens auftreten. An Fehler (Eingang) werden Standardfehlerdaten übergeben.
Standardwert 1
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Standard 1..n gibt den Typ und die Standardeinstellung für die Ausgänge an. Wenn die Eingabe an Format-String nicht erkannt wird, arbeitet die Funktion mit der Standardeinstellung. Wenn Sie Standard 1 offen lassen und Format-String mit einer Konstante verbunden ist, wird der Typ des Ausgangs durch Format-String bestimmt. Ansonsten ist der Standarddatentyp eine Fließkommazahl mit doppelter Genauigkeit. Die Standardeinstellung ist je nach Datentyp des Ausgangs 0 oder ein leerer String. Wenn Sie Standard 1 mit einer Enum verbinden, wird nach Untereinträgen gesucht, die mit dem Text der Enum übereinstimmen, und der dazugehörige Zahlenwert ausgegeben. Bei Verwendung eines String-Formatcodes oder eines numerischen Formatcodes können Sie nach booleschen Werten suchen. Wenn der Formatcode "%s" lautet oder unverbunden ist, liest die Funktion Y, T, TRUE, ON oder YES und alle kleingeschriebenen Versionen dieser Wörter als den booleschen Wert TRUE aus. Die Funktion liest F, FALSE, OFF oder NO und alle kleingeschriebenen Versionen dieser Wörter als den booleschen Wert FALSE aus. Wenn Sie einen numerischen Formatcode angeben, liest die Funktion jeden numerischen Wert, der größer ist als 0,5 als TRUE und jeden numerischen Wert, der kleiner oder gleich 0,5 ist als FALSE aus.
Hinweis Diese Funktion liest negative Zahlen als den booleschen Wert FALSE aus, weil die Funktion die Zahl in einen vorzeichenlosen 8-Bit-Integer umwandelt und jede Zahl kleiner oder gleich 0,5 während der Umwandlung 0 wird.
Verbleibender String
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Verbleibender String gibt den Teil des Strings aus, der nach dem Suchvorgang übrig bleibt.
Offset nach Suche
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Offset nach Suche ist der Offset von Eingangs-String nach Abschluss des Suchvorgangs.
Fehler (Ausgang)
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Fehler (Ausgang) enthält Angaben zum Fehler. Dieser Ausgang ist ein Standardausgang zur Fehlerausgabe.
Ausgang 1
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Ausgabe 1..n gibt die Ausgabeparameter an. An den Ausgängen kann ein String, Pfad, Zeitstempel, eine Zahl , ein boolescher Wert oder eine Enum ausgegeben werden. Bei Strings, die nicht in den angegebenen numerischen Datentyp passen, gibt diese Funktion den größten Wert aus, der in diesen Datentyp passt. Arrays und Cluster können nicht mit dieser Funktion verwendet werden. |
Parameter werden mit einem Klick mit der rechten Maustaste auf die Funktion und durch Auswahl von Parameter hinzufügen aus dem Kontextmenü oder durch Aufziehen der Funktion mit der Maus hinzugefügt.
Wenn Format-String numerische Werte in den Ausgabeparametern ausgibt, ignoriert LabVIEW nicht darstellbare Zeichen im Eingangs-String.
Wenn Sie Format-String im Blockdiagramm mit einer String-Konstante verbinden, dann werden während der Kompilierung mit Hilfe von Format-String die Anzahl der Ausgänge und der Datentyp jedes Ausgangs ermittelt. Wenn die Typen an den Ausgängen nicht mit den unter Format-String angegebenen übereinstimmen, müssen Sie die Typen korrigieren, da sonst das VI nicht funktioniert.
Wenn Sie keine Blockdiagrammkonstante mit dem Eingang Format-String verbunden haben, wird die Richtigkeit der angeschlossenen Datentypen bei der Ausführung geprüft. Soll nach Werten gesucht werden, die einen anderen Datentyp als "Fließkommazahl mit doppelter Genauigkeit" haben, müssen Sie die entsprechenden Datentypen mit Standard 1..n verbinden.
Beispiele zur Formatierung von Strings
Weitere Informationen und Beispiele zur Formatierung von Strings finden Sie unter dem Thema Syntax für Formatbezeichner.
| Eingangs-String | Format-String | Standard(s) | Ausgabe(n) | Verbleibender String |
|---|---|---|---|---|
abc, xyz >12.3+56i 7200 | %3s, %s%f%2d | — | abc | 00 |
| — | xyz | |||
| 0.00+00i | 12.30+56.00i | |||
| — | 72 | |||
| Q+1,27E–3 tail | Q%f t | — | 1,27E–3 | ail |
| 0123456789 | %3d%3d | — | 12,00 | 6789 |
| — | 345 | |||
| X:9,860 Z:3,450 | X:%fY:%f | 100 (I32) | 10 | Z: 3450 |
| 100,00 (DBL) | 100,00 | |||
| set49.4.2 | set%d | — | 49 | .4.2 |
| Farbe: Rot | Farbe: %s | Blau (Enum {Rot, Grün, Blau}) | rot | — |
| abcd012xyz3 | %[a-z]%d%[a-z]%d | — | abcd | — |
| 12 | ||||
| xyz | ||||
| 3 | ||||
| Willkommen bei LabVIEW, Hans Schmidt | %[^,],%s | — | Willkommen bei LabVIEW | Schmidt |
| Manfred | ||||
Zeit: 23:15:04.25 5/31/2004 | Zeit: %<%H:%M:%S%2u%m/%d/%Y>T | 1/1/1904 | 11:15:04.250 PM 5/31/2004 | — |
Format-String
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Anfangssuchposition
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Fehler (Eingang)
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Standardwert 1
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Verbleibender String
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Offset nach Suche
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Fehler (Ausgang)
—
Ausgang 1
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