In der folgenden Abbildung sehen Sie, wie Dehnungsmessstreifen zur Messung der Längsdehnung in eine Halbbrücke des Typs I eingeschaltet werden.



In der folgenden Abbildung sehen Sie, wie Dehnungsmessstreifen zur Messung der Biegedehnung in eine Halbbrücke des Typs I eingeschaltet werden.



Halbbrücken des Typs I haben folgende Merkmale:
  • Zwei aktive Dehnungsmesser, einer längs und einer quer zur Dehnrichtung
  • Festwiderstände zur Ergänzung der Halbbrücke
  • Messung von Längs- und Biegedehnung möglich
  • Temperaturausgleich
  • Ausgleich der Faktoren, die von der Querdehnzahl des Materials herrühren.
  • Die Empfindlichkeit bei 1000 µε beträgt ~ 0,65 mVA / UE.

Schaltbild der Halbbrücke I



Das Schaltbild enthält folgende Symbole:
  • R1 ist ein Ergänzungswiderstand der Halbbrücke.
  • R2 ist ein Ergänzungswiderstand der Halbbrücke.
  • R3 ist der aktive Dehnungsmesser zur Ermittlung der Stauchung durch den Poisson-Effekt (–ε).
  • R4 ist das aktive Messelement zur Ermittlung der Dehnung (+ε).
  • UE ist die Eingangsspannung.
  • RL ist der Leitungswiderstand.
  • UA ist die Ausgangsspannung.

Mit Hilfe der folgenden Gleichung wird ein Spannungsverhältnis für Konfigurationen des Typs Halbbrücke I in Dehnung umgerechnet:



wobei Ur das Spannungsverhältnis der virtuellen Kanäle ist, anhand dessen die Dehnung ermittelt wird, Epsilon der Dehnungsfaktor, v die Querdehnzahl, RL der Leitungswiderstand und Rg der Nennwiderstand des Messstreifens.