Halbbrücke I
- Aktualisiert2025-12-03
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In der folgenden Abbildung sehen Sie, wie Dehnungsmessstreifen zur Messung der Längsdehnung in eine Halbbrücke des Typs I eingeschaltet werden.
In der folgenden Abbildung sehen Sie, wie Dehnungsmessstreifen zur Messung der Biegedehnung in eine Halbbrücke des Typs I eingeschaltet werden.
Halbbrücken des Typs I haben folgende Merkmale:
- Zwei aktive Dehnungsmesser, einer längs und einer quer zur Dehnrichtung
- Festwiderstände zur Ergänzung der Halbbrücke
- Messung von Längs- und Biegedehnung möglich
- Temperaturausgleich
- Ausgleich der Faktoren, die von der Querdehnzahl des Materials herrühren.
- Die Empfindlichkeit bei 1000 µε beträgt ~ 0,65 mVA / UE.
Schaltbild der Halbbrücke I
Das Schaltbild enthält folgende Symbole:
- R1 ist ein Ergänzungswiderstand der Halbbrücke.
- R2 ist ein Ergänzungswiderstand der Halbbrücke.
- R3 ist der aktive Dehnungsmesser zur Ermittlung der Stauchung durch den Poisson-Effekt (–ε).
- R4 ist das aktive Messelement zur Ermittlung der Dehnung (+ε).
- UE ist die Eingangsspannung.
- RL ist der Leitungswiderstand.
- UA ist die Ausgangsspannung.
Mit Hilfe der folgenden Gleichung wird ein Spannungsverhältnis für Konfigurationen des Typs Halbbrücke I in Dehnung umgerechnet:
wobei Ur das Spannungsverhältnis der virtuellen Kanäle ist, anhand dessen die Dehnung ermittelt wird, Epsilon der Dehnungsfaktor, v die Querdehnzahl, RL der Leitungswiderstand und Rg der Nennwiderstand des Messstreifens.