In der folgenden Abbildung wird dargestellt, in welchen Schritten in einem messtechnischen System eine physikalische Größe der Software zur Verarbeitung zugeführt wird.

Zunächst wird eine physikalische Größe mit Hilfe von Sensoren erfasst. Anschließend wird das gemessene Signal von Baugruppen zur Signalaufbereitung so verstärkt, dass es von der Messkarte im PC aufgenommen werden kann, die die Messwerte für den Computer bereitstellt. Der gesamte Messaufbau ist softwaregesteuert. Eine bestimmte Software gibt der Messkarte Anweisungen, wann und auf welchen Kanälen Messwerte aufgenommen bzw. ausgegeben werden sollen. Anschließend werden die aufgenommenen Werte in der Software ausgewertet und zum besseren Verständnis grafisch dargestellt (zum Beispiel in einem Diagramm) oder in schriftlicher Form festgehalten.

Die Messgeräte und -karten sowie die Entwicklungsumgebungen von National Instruments arbeiten mit dem NI-DAQmx-Treiber, über den die Konfiguration, Datenerfassung, Datenerzeugung und der Datenaustausch zwischen den Messkomponenten programmiert werden kann. Die Verwendung von NI-DAQmx erspart Ihnen somit eine eigenständige Programmierung. Über die Entwicklungsumgebung (z. B. LabVIEW, LabWindows™/CVI™ oder Measurement Studio) werden Befehle zum Abfragen von Messwerten an den Treiber übermittelt und die Werte werden anschließend in der Entwicklungsumgebung ausgewertet oder dargestellt.

Der NI-DAQmx-Treiber ist zu allen NI-Entwicklungsumgebungen kompatibel und arbeitet mit allen Programmiersprachen, in denen DLLs über ANSI-C-Schnittstellen aufgerufen werden können. Die DAQ-Anwendung und der NI-DAQmx-Treiber arbeiten jedoch unabhängig von der Programmierumgebung zusammen, wie in der Abbildung dargestellt.