Sie können die Größe eines Puffers bestimmen, indem Sie die Funktion/das VI "DAQmx - Puffer konfigurieren" aufrufen, das Attribut/die Eigenschaft "Puffergröße" im Eigenschaftsknoten "DAQmx - Puffer" festlegen oder mit einer Instanz der Funktion/des VIs "DAQmx - Schreiben" vor Beginn des Tasks eine Anzahl von Impulsparametern schreiben. Dies eignet sich besonders für Anwendungen, die Impulsbreitenmodulation erfordern, z. B. Anwendungen für PID-Regelkreise. Ein Beispiel für eine implizit gepufferte Erzeugung sehen Sie in der folgenden Abbildung:



Die High- und Low-Dauer der Funktion/des VIs "Kanal erzeugen" werden hier ignoriert.

Wenn Sie keinen Softwarepuffer verwenden, sind alle erzeugten Impulse identisch, es sei denn, Sie ändern die High- und Low-Dauer während der Ausführung der Anwendung. Daraufhin werden die Impulsparameter mittels Software-Timing gesteuert und ändern sich auf Anforderung.

Die Impulsparameter der Impulsfolge können mit den Attributen/Eigenschaften geändert werden, mit denen auch der Kanal erstellt wurde. Da zur Bestimmung der Impulsparameter zwei Attribute/Eigenschaften erforderlich sind, werden die Parameter nur beim Festlegen einer der beiden Attribute/Eigenschaften geändert. Wenn Sie beispielsweise die Impulsfolge anhand der Frequenz angeben, benötigen Sie die Eigenschaften Frequenz und Tastgrad. Die Impulsparameter werden aber nur aktualisiert, wenn Sie das Attribut/die Eigenschaft "Frequenz" festlegen. Das Gleiche gilt, wenn Sie die Impulsfolge anhand einer Zeit oder mittels Zeiteinheiten angeben – die Impulsparameter richten sich in diesem Fall nach den Eigenschaften Low-Dauer und Low-Takte. Wenn Sie die Impulsparameter der Impulsfolge ändern, wird zunächst die aktuelle Periode vervollständigt, bevor die neuen Parameter in Kraft treten. Für die gepufferte Erzeugung von Impulsfolgen wird die Bearbeitung der Impulsparameter während der Ausführung nicht unterstützt.

Bei manchen Geräten (z. B. Geräten der M-, E- oder S-Serie) werden für die Erzeugung endlicher Impulsfolgen Zählerpaare benötigt. Dabei erzeugt der erste Zähler (z. B. Zähler 0) einen Impuls mit der gewünschten Länge. Der zweite Zähler (Zähler 1) erzeugt die Impulsfolge, deren Länge von der Impulslänge des ersten Zählers gesteuert wird. Die dazu benötigte Verbindung wird intern hergestellt. In der folgenden Abbildung ist die Erzeugung endlicher Impulsfolgen mit zwei Zählern dargestellt.



Hinweis Geräte mit STC3-Chip (z. B. Geräte der X-Serie) benötigen keine Zählerpaare.