Die Module NI 4339 und 4464 sind mit Timing-Engines für die analoge Erfassung ausgestattet. Das NI 4463 enthält Timing-Engines für die analoge Ausgabe. Da die Geräte mehrere Timing-Engines haben, können auf ihnen zwei Tasks mit voneinander unabhängigen Timing- und Trigger-Einstellungen gleichzeitig ausgeführt werden.

Per Standardeinstellung wählt NI-DAQmx während der Reservierung des Tasks automatisch eine verfügbare Timing-Engine aus. Mit der Eigenschaft/dem Attribut "SampTimingEngine" können Sie die zu verwendende Timing-Engine festlegen oder bestimmen, welche Timing-Engine automatisch ausgewählt wird.

Hinweis Vor Abfrage der Timing-Engine muss der Task reserviert werden – es sei denn, die Timing-Engine wurde ausdrücklich festgelegt.

"SampTimingEngine" stellt einen Wert dar, der sich auf eine der zwei verfügbaren Timing-Engines für die Erfassung oder Ausgabe analoger Signale bezieht:

Nummer von "SampTimingEngine" Verwendete Timing-Engine
0 te0
1 te1

Bei den Modulen NI 4339, 4463 und 4464 sind beide Timing-Engines mit Anschlüssen für den Sample-Takt und die Sample-Takt-Zeitbasis sowie für Start- und Referenz-Trigger versehen. Daher enthalten die Namen der Ausgangsanschlüsse für diese Signale auch die dazugehörige Timing-Engine. Wenn NI-DAQmx die Timing-Engine für einen Task automatisch auswählt, gelten die Ausgangsanschlüsse für die Signale so lange als undefiniert, bis Sie den Task reservieren. Zur Erstellung einer Referenz auf einen dieser Anschlüsse (z. B. für die gemeinsame Verwendung eines Start-Triggers in mehreren Tasks) geben Sie den Namen des Anschlusses mithilfe des Attributs/der Eigenschaft "Anschluss" des jeweiligen Signals an.

Hinweis Vor Abfrage der Timing-Engine muss der Task reserviert werden – es sei denn, die Timing-Engine wurde ausdrücklich festgelegt.
Hinweis Das NI 4339 kann nur jeweils einen gepufferten Task und einen Task im hardwaregetakteten Einzelwertmodus gleichzeitig ausführen.