Die thermische Überwachung verwendet Sensoren zur Messung der Temperatur von Maschinenkomponenten, Prozessen, Flüssigkeiten oder Umgebungen. Zu den häufig überwachten Komponenten gehören Lager, Motoren, Motoren, Elektronik, Pipelines und HLK-Systeme. Typischerweise werden Daten von einem Sensor (z. B. Thermoelement, Widerstandsthermometer oder Thermistor) an ein Bedienelement oder Datenerfassungssystem (DAQ) übertragen, um thermische Probleme zu analysieren und zu erkennen.
Temperaturüberwachung spielt eine wichtige Rolle bei der Zustandsüberwachung und vorausschauenden Wartung. Durch die Verfolgung des thermischen Verhaltens im Zeitverlauf können Teams erkennen, wann Komponenten repariert oder Prozesse angepasst werden müssen – um Ausfälle zu verhindern, die Leistung zu optimieren und ungeplante Ausfallzeiten zu minimieren.
Die Temperatur ist ein grundlegender Indikator dafür, wie Geräte und Prozesse funktionieren. Übermäßige Hitze kann auf Reibung durch verschlissene Teile, überlastete Komponenten oder ausgefallene Kühlsysteme hinweisen, während ungewöhnlich niedrige Temperaturen auf Ineffizienzen oder Probleme bei Kälte- oder Kryoprozessen hindeuten können. Durch die kontinuierliche Überwachung von Temperaturtrends erhalten Teams wertvolle Einblicke in den Zustand von Hardwareprodukten – was eine proaktive Wartung ermöglicht, die Produktqualität sichert und eine sicherere Arbeitsumgebung fördert.
Abbildung 1: Temperatursensor
Zur Temperaturüberwachung werden häufig verschiedene Sensortypen eingesetzt:
Abbildung 2: Drahtloser thermischer Überwachungsprozess
Komponenten und Prozesse zeigen unter Normalbetrieb charakteristische thermische Signaturen. Abweichungen von diesen erwarteten Temperaturen können auf bevorstehende Probleme hinweisen. Thermische Überwachungssysteme nutzen Sensoren, Datenerfassungs-Hardware und spezialisierte Analyse-Software wie NI LabVIEW, um Temperaturdaten zu erfassen, umzuwandeln und zu analysieren. Auf Basis der Analyse können Wartungen geplant oder Prozesse angepasst werden, bevor Probleme eskalieren. Verschiedene Systemkonfigurationen ermöglichen die Datenerfassung, darunter kontinuierliche Online-Überwachung über kabelgebundene und drahtlose Systeme sowie Offline-Überwachung.
Die Interpretation thermischer Daten umfasst die Auswertung der von Sensoren erfassten Temperaturinformationen, oftmals mit spezialisierter Software. Analysemethoden mit Werkzeugen wie NI DIAdem reichen von einfachen Schwellwertvergleichen über Trendanalysen bis hin zu komplexen thermischen Modellen oder bildgebenden Analysen. Mögliche Warnzeichen wie plötzliche Temperaturanstiege, Abweichungen vom erwarteten Profil oder inkonsistente Messwerte können für eine menschliche Überprüfung markiert werden. Thermische Überwachungssysteme können auch so konfiguriert werden, dass sie automatisierte Aktionen auslösen, wie das Aktivieren von Kühlsystemen, das Drosseln der Last, das Auslösen von Alarmen oder das Abschalten von Geräten, wenn kritische Temperaturschwellen überschritten werden.
Thermische Überwachung wird in vielen Branchen in Fabrikhallen, in Verarbeitungsanlagen und im Einrichtungensmanagement eingesetzt. Häufige Anwendungen umfassen die Überwachung der folgenden Gerätetypen oder Prozesse:
Die Temperaturmessung ist grundlegend für das Design, die Validierung und Verifizierung neuer Produkte und Materialien, z. B. beim Testen von Elektronik unter Last, bei thermischen Zyklustests von Motorkomponenten oder beim thermischen Verhalten von Batterien beim Laden und Entladen. Ingenieure verwenden Werkzeuge wie NI TestStand, um Sequenzen zu automatisieren, sicherzustellen, dass Komponenten zuverlässig in vorgegebenen Temperaturbereichen arbeiten, die Effektivität von Thermomanagementsystemen zu bestätigen und das Materialverhalten unter thermischer Belastung zu verstehen.
Die thermische Überwachung bietet folgende wesentliche Vorteile:
NI Temperaturmessmodule verfügen über integrierte Signalaufbereitung, die für präzise Messungen unerlässlich ist, einschließlich CJC für Thermoelemente, Erregung für RTDs und Thermistoren sowie Filterung und Verstärkung. Unsere Softwareprodukte wie NI LabVIEW, NI FlexLogger™ und NI DIAdem ermöglichen es Anwendern, Temperaturdaten zu erfassen, zu analysieren, zu visualisieren und zu berichten, wodurch umfassende thermische Überwachungslösungen entstehen.
NI-Lösungen für die thermische Überwachung bieten gegenüber anderen Ansätzen mehrere Vorteile: