NI LabVIEW 2011 bietet eine neue Palette mit Bedien- und Anzeigeelementen. Die neuen Elemente erhielten ihren Namen „Silber“ aufgrund des 25-jährigen Jubiläums der Markteinführung von LabVIEW 1.0. Die neuen Grafikelemente zeichnen sich durch abgerundete Kanten, Schattierungen und weiche Farbverläufe aus und erhalten dadurch ein zeitgemäßes Design. Die bisherige Leistungsfähigkeit und Funktionalität bleiben dabei natürlich bestehen.

Palette „Silber“ in NI LabVIEW 2011
Die neuen Elemente sind eine Ergänzung zu den Darstellungen „Modern“, „Klassisch“ und „System“ der Elementepalette. Die Elemente der Palette „Silber“ ähneln in ihrer Funktionsweise der Palette „Modern“, daher können Sie sie in bestehende Anwendungen integrieren, ohne dass das Verhalten beeinflusst wird.
1. Besonderheiten der Palette „Silber“
Schattierungen
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Die in modernen Benutzeroberflächen gängige Darstellung mit Schattierung gibt Elementen Tiefe und trägt dazu bei, dass sich die Elemente gegen den Hintergrund abheben. |
Antialiasing
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Bildschirme mit quadratischen Pixeln können eine abgerundete oder diagonale Linie nie ganze ohne Abstufungen darstellen. In der Silberpalette werden diese Linien mit Antialiasing-Methoden optimiert, so dass die Konturen von Rundinstrumenten, Drehreglern und weiteren Anzeigen glatter dargestellt werden. |
Farbverläufe
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In der Realität sieht man selten matte, durchgehende Farben, was daran liegt, wie das Umgebungslicht auf Oberflächen trifft. Wird dieser Effekt durch fließende Farbverläufe auf Objekten für die Benutzeroberflächen nachgebildet, entsteht ein visuell ansprechendes, modernes Erscheinungsbild. |
Hellerer Standardhintergrund
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Die Hintergrundfarbe des Standardpanels ist nun ein helleres Grau und passt damit besser zum Darstellungsstil der Silberelemente und zu aktuellen Designs für Benutzeroberflächen. |
Schaltflächen mit integrierten Symbolen
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Die Funktion von Aktionsschaltflächen ist durch kleine Symbole leichter erkennbar. Obwohl Schaltflächen schon immer benutzerdefiniert angepasst werden konnten, war dies mit Mehraufwand verbunden. Die Silberpalette bietet jetzt eine Unterpalette mit booleschen Schaltflächen, bei denen diese Symbole bereits integriert sind. |
2. Palette „Silber“ in Bildern
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Abb. 7: Bedien- und Anzeigeelement der Palette „Silber“
3. Tipps, Tricks und Hinweise
Die Palette „Silber“ als Standardelementstil einrichten

Fenster „Optionen“, Kategorie Neuerungen und Änderungen
Wie in vorherigen Versionen von LabVIEW auch wird jedes über ein Kontextmenü erstellte Element standardmäßig im Stil „Modern“ abgelegt. Über die Einstellung Werkzeuge» Optionen kann der Standardstil geändert und so z. B. auf die Palette „Silber“ eingestellt werden. Dann kann die Silberdarstellung unter der Kategorie „Neuerungen und Änderungen“ oder „Frontpanel“ ausgewählt werden.
Ändern der Hintergrundfarbe des Standardpanels

Fenster „Optionen“, Kategorie Umgebung
Wenn Sie die dunklere Farbe des Frontpanels bevorzugen, können Sie diese wieder einrichten. Wählen Sie dazu Werkzeuge» Optionen und anschließend die Kategorie „Umgebung“. Wählen Sie „Farben“, deaktivieren Sie das Dialogfeld „Standardfarben“ und klicken Sie auf das graue Feld unterhalb der Bezeichnung Frontpanel. Ändern Sie die Farbe auf RGB (179, 179, 179). Das neue, hellere Grau hat die RGB-Werte (226, 226, 226).
Unterschiede zwischen Mac OS und Linux
Die neue Palette kann mit den Betriebssystemen Microsoft Windows, Mac OS und Linux eingesetzt werden. Ihr Erscheinungsbild außerhalb von Windows-Systemen unterscheidet sich geringfügig.
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Schieber in Windows (horizontal, gefüllt) |
Schieber in Mac OS (horizontal, gefüllt) |
Unterschiedliche Darstellung der Füllung des Schiebers
Erstellen eigener Elemente
Sie können Elemente in LabVIEW anpassen und sie zur Wiederverwendung und zum Austausch speichern. Zusätzliche Elemente, die von der Entwicklergemeinschaft erstellt wurden, und Tutorien über Anpassungsmöglichkeiten finden Sie in der UI Interest Group der NI Community.















