Überwachen von NI-CompactRIO-Systemressourcen und I/O mit dem
Distributed System Manager

Nachdem Sie Ihr CompactRIO-System erfolgreich konfiguriert haben, folgen Sie den Schritten zur Überwachung Ihres Systems und Prüfung der Sensorverbindungen mit dem NI Distributed System Manager.

  1. Öffnen Sie im Startmenü unter Alle Programme»National Instruments den Distributed System Manager

    Der Distributed System Manager ist ein zentrales Werkzeug für die Verwaltung und Überwachung von NI-Systemen im Netzwerk. Das Programm eignet sich für die Fehlersuche und die schnelle Anzeige von I/O-Werten sowie Werten zur Systemauslastung.

  2. Erweitern Sie die Punkte Meine Systeme und Netzwerkobjekte, um Ihr CompactRIO-System zu finden.
  3. Wenn Sie Ihr System nicht sehen, wählen Sie Aktionen»System zu "Meine Systeme hinzufügen aus.
  4. Geben Sie die IP-Adresse oder den Namen Ihres CompactRIO-Systems (falls Sie ihn vorher im Measurement & Automation Explorer festgelegt haben) ein.
  5. Erweitern Sie Meine Systeme.
  6. Markieren Sie Ihr CompactRIO-System und wählen Sie die Registerkarte CPU/Speicher.

    Auf dieser Seite werden Angaben zur CPU- und Speicherauslastung Ihres CompactRIO-Systems angezeigt. In der rechten Spalte sehen Sie weitere Details wie CPU-Auslastung nach Echtzeitpriorität und Speicherauslastung. Während der Entwicklung sollten die CPU- und die Speicherauslastung auf Ihrem System überwacht werden. Generell sollte die CPU-Auslastung unter 70 Prozent liegen, um eine zuverlässige Arbeitsweise des Systems zu gewährleisten.

  7. Wählen Sie die Registerkarte Scan Engine.
  8. Erweitern Sie Ihr CompactRIO-System in der linken Spalte.
  9. Wenn Ihre I/O-Module nicht unter dem CompactRIO-System angezeigt werden, klicken Sie auf die Schaltfläche Module aktualisieren.

    Hinweis: Einige wenige I/O-Module der C-Serie werden ggf. nicht im Systemmanager angezeigt. Diese Module werden Sie später in LabVIEW sehen.

  10. Erweitern Sie die Bibliotheksobjekte Mod1 bis Modn.

    Diese Bibliotheken enthalten Tags (I/O-Variablen) für die Kanäle der I/O-Module, die vom Scan-Modus des CompactRIO-Systems unterstützt werden. (Der direkte I/O-Zugriff über den Scan-Modus im Gegensatz zu LabVIEW FPGA wird in den Tutorien im Schritt Entwickeln von Anwendungen) erklärt.

  11. Wählen Sie eine I/O-Variable, um Ihren Wert im Trenddiagramm anzuzeigen. Da noch keine Sensoren verbunden sind, werden wahrscheinlich Fließkommawerte an analogen Eingangsmodulen angezeigt.

    Im nachfolgend abgebildeten System wurde bereits ein Thermoelement mit dem Kanal 0 von Mod1 (einem Thermoelement-Eingangsmodul des Typs NI 9211) verbunden. Im Trenddiagramm ist ein Temperaturanstieg zu sehen. Es können auch digitale und analoge Werte von Ausgabemodulen aktualisiert werden.

Verbinden Sie Ihre Sensoren wie in den Handbüchern der I/O-Module beschrieben. I/O-Module der C-Serie lassen sich während des laufenden Betriebs austauschen. Sie können die Module daher entfernen, die Sensoren anschließen und die Module wieder einsetzen, ohne Ihr CompactRIO-System ausschalten zu müssen.

Wenn Ihre Sensoren verbunden sind, können Sie Ihre erste Anwendung mit LabVIEW und CompactRIO starten. Wenn Sie noch nicht vertraut sind mit LabVIEW, besuchen Sie zunächst die Seite Einführung in NI LabVIEW. Sollten Sie LabVIEW aber bereits kennen, können Sie mit Ihrer ersten Anwendung beginnen.

Zurück Installieren von Software auf einem CompactRIO-Gerät
Erlernen der LabVIEW-Grundlagen Weiter