Die RIO-TechnologieDie RIO-TechnologieDie RIO-Technologie (RIO = rekonfigurierbare I/O) von National Instruments ermöglicht die Erstellung von benutzerspezifisch angepassten Mess- und Steuerungshardwareschaltungen basierend auf FPGA-Chips mittels des grafischen Entwicklungswerkzeugs NI LabVIEW. Der RIO-Kern umfasst einen FPGA-Chip und ihn umgebende Schaltungen, die es LabVIEW erlauben, eine Hardwaresynthese durchzuführen. Schnelle Erstellung anwenderdefinierter HardwareDie RIO-Technologie von NI unterstützt Anwender bei der Entwicklung von Hardware für die Datenerfassung, Kommunikation, Steuerung und Regelung. Dabei ist sie genauso einfach bedienbar und flexibel wie die grafische Programmierung unter LabVIEW. Mithilfe der RIO-Technologie lassen sich benutzerspezifische Hardwareschaltungen mit Hochleistungs-I/Os und bisher nicht erreichter Flexibilität bei der Steuerung des System-Timings erstellen. Die RIO-Technologie, die in der gesamten NI-Plattform integriert ist, umfasst auf NI PCI und PXI basierende Datenerfassungsgeräte der R-Serie, das Compact Vision System sowie CompactRIO. Datenerfassungsmodule der R-Serie von NI eignen sich für individuelle Datenerfassungsaufgaben oder Echtzeit-I/O-Anwendungen. Bildverarbeitungsanwendungen können mit anwenderdefinierter FPGA-Logik, die auf dem Compact Vision System entwickelt wird, um Triggerfunktionen, Pulsweitenmodulation oder individuelle Kommunikationsprotokolle ergänzt werden. Die CompactRIO-Plattform von NI verleiht Embedded-Mess-, -Steuer- und -Regelanwendungen, die modulare, FPGA-getaktete I/Os mit integrierter Signalkonditionierung und direkter Signalanbindung erfordern, maximale Flexibilität. ![]() Abbildung 1: LabVIEW-FPGA-Zielgeräte von NI Vorteile der anwenderseitig definierbaren Schaltungen für I/O-Kommunikation, -Steuerung und -Regelung (IOCC, I/O Communication and Control)Die RIO-Technologie eignet sich hervorragend für die Erstellung optimierter und flexibler elektrischer Schaltkreise für IOCC-Anwendungen, ohne dass tatsächlich benutzerspezifische Schaltungen entwickelt werden müssen. Mithilfe der LabVIEW-Datenflussprogrammierung kann auf dem FPGA-Chip integrierte Logik synthetisiert und somit können viele der benötigten Kommunikationsprotokolle implementiert werden (Abbildung 2). Darüber hinaus können LabVIEW-Funktionen für die Signalverarbeitung sowie diskrete lineare und nichtlineare Steuerung und Regelung verwendet und damit digitale Steuer- und Regelsysteme für Abtastraten bis zu 20 MHz und analoge Systeme für Abtastraten bis zu 150 kHz erstellt werden. ![]() Abbildung 2: Ausgang einer seriellen 16-bit-Peripherieschnittstelle, implementiert in LabVIEW FPGA Verwendung von Standardmesshardware für vielfältige SignaleKommerziell erhältliche RIO-Hardware und das LabVIEW FPGA Module ermöglichen die Definition individueller Hardware ohne umfassende Kenntnisse von Tools zur Hardwareentwicklung oder von Hardwarebeschreibungssprachen. Gleichgültig ob analoge, digitale, Zähler- oder komplexere I/Os für Kommunikationsprotokolle oder Steuer- und Regelsignale benötigt werden, mithilfe der RIO-Technologie kann LabVIEW-Programmcode entwickelt werden, der direkt an das Signal anschließt. Wenn sich die Anforderungen ändern, ist es ein Leichtes, den LabVIEW-Code zu bearbeiten, nochmals zu kompilieren und auf den FPGA zu laden, um die Anzahl, Zusammensetzung oder Art der I/Os zu ändern. Diese Flexibilität spart dem Anwender Zeit und Geld, da dieselbe Hardware verwendet werden kann und keine neuen Investitionen getätigt werden müssen. « Zurück zur LabVIEW-FPGA-Hauptseite |


