Stellungnahme von NI zur Bekämpfung von Sklaverei und Menschenhandel

Die National Instruments Corporation („NI“) entwickelt und fertigt Systeme, mit denen Produktivität, Innovation und Entdeckung beschleunigt werden, und vertreibt diese an Ingenieure und Wissenschaftler. NI ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Austin, Texas, USA. Es verfügt über mehr als 70 Tochtergesellschaften in rund 40 Ländern auf der ganzen Welt. Wir stellen den Großteil unserer Produkte in unseren Werken in Debrecen, Ungarn, und Penang, Malaysia, her.

 

Bei NI haben wir uns verpflichtet, gegenüber unseren globalen Gemeinschaften und den vier wichtigsten Stakeholdern – Mitarbeiter, Auftraggeber, Community und Aktionäre – als verantwortungsbewusster Unternehmensbürger aufzutreten. Die NI-Ethikrichtlinien unterstreichen unser Engagement zur Einhaltung des Rechts. NI setzt auf die Zusammenarbeit mit Lieferanten, die sich gleichermaßen dazu verpflichtet haben, verantwortungsbewusste Unternehmensbürger zu sein. Wir erwarten von unseren Lieferanten, dass sie sich verantwortungsbewusst an die Gesetze und Vorschriften in den Ländern halten, in denen sie geschäftlich tätig sind.

 

NI kommuniziert auf verschiedenen Wegen mit seinen Lieferanten über seine Erwartungen – über das NI Lieferantenhandbuch, die NI Geschäftsbedingungen zur weltweiten Beschaffung und den NI Supplier Code of Conduct. NI erwartet von seinen Lieferanten, dass sie die Verhaltensrichtlinien hinsichtlich der fairen Behandlung von Mitarbeitern und der Verhinderung von Zwangsarbeit, Sklaverei und Menschenhandel befolgen, die im Verhaltenskodex der Responsible Business Alliance erläutert werden (abrufbar unter ttps://www.responsiblebusiness.org/code-of-conduct/). Der NI Supplier Code of Conduct und das Supplier Handbook sowie weitere elementare Anforderungen an unsere Lieferanten finden Sie unter https://www.ni.com/en/about-ni/corporate-quality/suppliers.html. Darüber hinaus sehen die Standardbeschaffungsbedingungen und Lieferantenverträge von NI vor, dass Lieferanten die geltenden Gesetze in Bezug auf Zwangsarbeit und Menschenhandel einhalten müssen.

 

NI führt bei neuen Schlüssellieferanten für von NI verwendete Produkte Umfragen durch. Die Umfrage beinhaltet eine Frage, die sich speziell auf den Menschenhandel beziehen. NI wertet die Antworten aus, um daraus abzuleiten, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um Zwangsarbeit und Menschenhandel in unserer Versorgungskette, auf die es in den Antworten Hinweise geben könnte, zu identifizieren und beseitigen zu können. Dritte werden nicht zur Durchführung der Umfragen oder zur Auswertung der Ergebnisse herangezogen. NI-Mitarbeiter führen geplante Lieferantenbeurteilungen vor Ort bei unseren wichtigsten Lieferanten mit Blick auf die in unseren Produkten verwendeten Artikel durch. Unabhängige unangekündigte Prüfungen werden nicht durchgeführt. Sollte ein Lieferant gegen die NI-Richtlinien verstoßen, werden Korrekturmaßnahmen in die Wege geleitet. Die Lieferanten sind verpflichtet, Korrekturmaßnahmen zu belegen und einen Zeitplan vorzulegen, um die Anforderungen von NI zu erfüllen. NI behält sich das Recht vor, in Zukunft unabhängige unangekündigte Audits durchzuführen oder Dritte zur Durchführung oder Auswertung von Umfragen heranzuziehen.

 

NI erwartet von seinen Mitarbeitern, dass sie in Bezug auf ethisches und rechtliches Verhalten verantwortlich handeln. Wir schulen alle Mitarbeiter im Rahmen eines jährlichen E-Kurses über die Ethikrichtlinien von NI, der in zehn Sprachen angeboten wird. In den Ethikrichtlinien von NI ist festgelegt, dass Mitarbeiter alle Verstöße gegen das Gesetz, die Ethikrichtlinien von NI oder unsere Richtlinien ihrem Management, der Personalabteilung, der Rechtsabteilung von NI oder über die vertrauliche Ethik-Hotline (die von einem unabhängigen Drittanbieter betrieben wird) melden müssen. Die Ethikrichtlinien von NI sind unter https://investor.ni.com/corporate-governance/code-of-ethics abrufbar. Mitarbeiter, die wissentlich gegen die Ethikrichtlinien von NI verstoßen, können Ziel von Disziplinarmaßnahmen werden.

 

NI fordert die Lieferanten und alle strategischen Warenmanager zu einer Schulung auf, die aufzeigt, wie Risiken in der Lieferkette erkannt werden können und die eine Einführung in den UK Modern Slavery Act, den California Transparency in Supply Chains Act und die Vorschrift der Federal Acquisition Regulation zur Bekämpfung von Menschenhandel gibt. NI beabsichtigt, regelmäßig eine solche Schulung anzubieten, Schulungsinhalte auf Wirksamkeit zu überprüfen und gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen.

NATIONAL INSTRUMENTS CORPORATION

Eric H. Starkloff

Chief Executive Officer, President und Director