Stellungnahme von National Instruments zur Bekämpfung von Sklaverei und Menschenhandel

National Instruments Corporation („National Instruments“ oder „NI“) entwickelt, fertigt und vertreibt Systeme, die Ingenieuren und Wissenschaftlern mehr Produktivität, Innovationskraft und Erkenntnisgewinn verschaffen. NI ist ein US-amerikanisches Delaware-Unternehmen mit Sitz in Austin, Texas, USA, und verfügt über mehr als 50 Tochtergesellschaften in über 40 Ländern weltweit. Wir fertigen unsere Produkte in unseren Werken in Debrecen, Ungarn, und Penang, Malaysia.

Wir bei National Instruments verpflichten uns dazu, ein verantwortungsvolles Unternehmen im lokalen Umfeld unserer weltweiten Standorte und gegenüber unseren vier wichtigsten Stakeholdern – Mitarbeitern, Kunden, Partnern und Aktionären – zu sein. Die NI-Ethikrichtlinien unterstreichen unser Engagement zur Einhaltung von Gesetzen gegen Zwangsarbeit, Sklaverei und Menschenhandel. Für NI ist die Zusammenarbeit mit Lieferanten wichtig, die ebenfalls gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Wir erwarten von unseren Lieferanten verantwortungsvolles Handeln durch Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften in den Ländern, in denen sie geschäftlich tätig sind.

NI kommuniziert seine Erwartungen gegenüber Lieferanten auf verschiedenem Wege, und zwar über das NI Supplier Handbook, die Allgemeinen Einkaufsbedingungen und den Verhaltenskodex NI Supplier Code of Conduct. NI erwartet von seinen Lieferanten die Einhaltung der Verhaltensstandards bezüglich der gerechten Behandlung von Mitarbeitern und der Verhinderung von Zwangsarbeit, Sklaverei und Menschenhandel im Rahmen des Verhaltenskodexes der Responsible Business Alliance (RBA) (abrufbar unter responsiblebusiness.org/media/docs/RBACodeofConduct6.0_English.pdf). Der NI Supplier Code of Conduct, das Supplier Handbook und die Scorecard sind zusammen mit anderen zentralen Anforderungen abrufbar auf
ni.com/en-us/about-ni/suppliers.html. Ferner schreiben die Allgemeinen Einkaufsbedingungen vor, dass sich Lieferanten zur Einhaltung geltender Gesetze zur Bekämpfung von Zwangsarbeit und Menschenhandel verpflichten.

NI führt bei neuen Hauptlieferanten Umfragen zu den in seinen Produkten eingesetzten Bauteilen durch. Die Umfrage beschäftigt sich speziell mit Menschenhandel. NI prüft die Ergebnisse der Umfrage, um aus den Antworten mögliche Maßnahmen zu ermitteln, die ergriffen werden sollten, damit Zwangsarbeit und Menschenhandel in der Lieferkette einfacher erkannt und beseitigt werden können. Die Durchführung der Umfrage und Auswertung der Ergebnisse erfolgt ohne Beteiligung Dritter. Mitarbeiter von NI führen bei den Hauptlieferanten vor Ort planmäßige Lieferantenbewertungen für Bauteile durch, die in den Produkten von NI eingesetzt werden. Unabhängige, unangekündigte Audits finden nicht statt. Sollte ein Lieferant die NI-Standards nicht einhalten, werden Korrekturmaßnahmen eingeleitet. Die Lieferanten sind zur Dokumentation der Korrekturmaßnahmen und Bereitstellung eines Zeitplans über die Implementierung der Maßnahmen verpflichtet. Möglicherweise führt NI in Zukunft unabhängige, unangekündigte Audits durch oder beauftragt Dritte mit der Durchführung bzw. Auswertung von Umfragen.

NI erwartet von seinen Mitarbeitern, dass sie sich zu ethisch und rechtlich einwandfreiem Handeln verpflichten. NI schult alle Mitarbeiter zu den NI-Ethikrichtlinien in einem jährlichen Online-Kurs, der in 12 Sprachen über das interne Schulungsportal NI MyVIEW Learn bereitgestellt wird. Die NI-Ethikrichtlinien verlangen, dass Mitarbeiter sämtliche Verstöße gegen das Gesetz, gegen die NI-Ethikrichtlinien oder gegen die Unternehmensgrundsätze dem Management, der Personalabteilung, der Rechtsabteilung von NI bzw. der vertraulichen Ethics-Hotline melden (die von einem unabhängigen Dritten betrieben wird). Die NI-Ethikrichtlinien sind unter ni.com/nati/corporategovernance/code_of_ethics.htm abrufbar. Gegen Mitarbeiter, die wissentlich gegen die NI-Ethikrichtlinien verstoßen, werden Disziplinarmaßnahmen eingeleitet.

NI fordert die befragten Lieferanten und alle strategischen Warenmanager zu einer Schulung auf, die aufzeigt, wie Risiken in der Lieferkette erkannt werden können und eine Einführung in den UK Modern Slavery Act, den California Transparency in Supply Chains Act und die Vorschrift der Federal Acquisition Regulation zur Bekämpfung von Menschenhandel gibt. NI beabsichtigt, regelmäßig eine solche Schulung anzubieten, Schulungsinhalte auf Wirksamkeit zu überprüfen und gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen.

NATIONAL INSTRUMENTS CORPORATION

/s/ ALEXANDER M. DAVERN

Alexander M. Davern

Chief Executive Officer und Director